Burnout und Erschöpfungssyndrome gehören zu häufigen Belastungsbildern unserer Zeit. Sie entwickeln sich meist schleichend und betreffen längst nicht nur die Psyche. Schlafstörungen, anhaltende Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, vegetative Dysregulationen und körperliche Leistungseinbrüche gehören häufig ebenso dazu wie emotionale Überforderung.
In diesem Fachseminar lernst du, Burnout differenziert zu betrachten: nicht als reine Folge beruflicher Überlastung, sondern als Zusammenspiel von äußeren Belastungen, individueller Stressverarbeitung und körperlicher Regulationsfähigkeit.
Dabei geht es nicht nur darum, Symptome zu erkennen. Entscheidend ist zu verstehen, warum manche Menschen unter vergleichbaren Belastungen gesund bleiben, während andere in eine tiefe körperliche und seelische Erschöpfung geraten.
FORMAT
Hybrid: live online oder Präsenz in Dresden
UMFANG
1 Seminartag
TERMIN
2027 · Termin folgt
STATUS
Wieder geplant
TEILNAHMEGEBÜHR
BDN/BDHN: 144 €
Extern: 153 €
Burnout wird häufig als Folge hoher Arbeitsbelastung beschrieben. Beruflicher Druck spielt ohne Frage eine wichtige Rolle – doch allein erklärt er das Krankheitsbild nicht.
Denn unter vergleichbaren Arbeitsbedingungen entwickelt nicht jeder Mensch einen Burnout.
Deshalb reicht es nicht aus, ausschließlich die äußeren Belastungen zu betrachten. Ebenso wichtig ist die Frage, wie ein Mensch mit Belastung umgeht, welche persönlichen Muster ihn antreiben und wie gut sein Organismus Belastung überhaupt noch regulieren kann.
Burnout entsteht meist dort, wo äußere Anforderungen auf einen Menschen treffen, der über lange Zeit seine eigenen Grenzen überschreitet, Warnsignale ignoriert und Erholung immer wieder auf später verschiebt. Hinzu kommt eine körperliche Erschöpfung, die häufig weit über das hinausgeht, was allein mit psychischer Belastung erklärt werden kann. Schlafmangel, vegetative Dysregulationen, Mikronährstoffdefizite und eine dauerhaft überforderte Energiebereitstellung sind in der Praxis keine Ausnahme, sondern eher die Regel.
Deshalb betrachtet dieser Kurs Burnout als ganzheitliches Erschöpfungssyndrom – mit psychischen, körperlichen und vegetativen Ursachen und Auswirkungen.
Burnout sicher einordnen
Du lernst, Burnout und Erschöpfungssyndrome fachlich einzuordnen und von Depression, Anpassungsstörungen oder anderen Erschöpfungszuständen sicher abzugrenzen.
Stressregulation verstehen
Du entwickelst ein Verständnis dafür, wie Stressachsen, vegetatives Nervensystem, Schlaf und hormonelle Regulation miteinander zusammenhängen – und warum chronischer Stress den gesamten Organismus beeinflusst.
Körperliche Erschöpfung erkennen
Du lernst, Burnout nicht nur als psychisches, sondern auch als körperliches Erschöpfungssyndrom zu verstehen und typische Zusammenhänge mit Energiehaushalt, Mikronährstoffversorgung und Regeneration einzuordnen.
Ganzheitliche Therapie planen
Du erhältst einen Überblick über naturheilkundliche und begleitende therapeutische Möglichkeiten und lernst, warum nachhaltige Behandlung immer auch Verhaltensänderung und Regeneration einschließt.
In diesem Fachseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit:
• Grundlagen von Burnout und Erschöpfungssyndromen
• Pathophysiologie und neurobiologischen Zusammenhängen
• Stressachsen und vegetativem Nervensystem
• körperlicher und psychischer Erschöpfung
• diagnostischer Abgrenzung zu Depression und anderen Erkrankungen
• Persönlichkeitsmustern und inneren Antreibern
• Regulationsstörungen und Energiehaushalt
• Schlaf, Regeneration und Mikronährstoffversorgung
• naturheilkundlichen Therapieansätzen
• therapeutischen Möglichkeiten und Grenzen
• nachhaltiger Begleitung von Burnout-Patienten
Dieses Fachseminar richtet sich an Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie angehende Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, die Burnout und Erschöpfungssyndrome differenziert diagnostizieren und verantwortungsvoll begleiten möchten.
Der Kurs ist besonders geeignet, wenn du Burnout nicht auf psychische Belastung reduzieren möchtest, sondern verstehen willst, welche körperlichen, vegetativen und persönlichen Faktoren an der Entstehung beteiligt sind.
Er passt für dich, wenn du deine therapeutische Sicherheit erweitern und Menschen mit Erschöpfung langfristig und ganzheitlich begleiten möchtest.
Da es in diesem Fachseminar um Diagnostik, Differenzialdiagnostik, naturheilkundliche Therapie und therapeutische Begleitung im heilpraktischen Kontext geht, richtet sich der Kurs an Menschen mit Heilpraktikererlaubnis oder an Menschen, die sich auf diesen beruflichen Weg vorbereiten.
Der Kurs ist nicht als Grundlage für Gesundheits-Coaching oder Selbstbehandlung gedacht.
Termin:
2027 · Termin folgt
Zeiten:
9 bis 17 Uhr
Format:
Hybrid: live online oder Präsenz
Ort bei Präsenzteilnahme:
Lehrpraxis Heilpraktikerschule
Nürnberger Straße 39
01187 Dresden
Umfang:
1 Seminartag
Teilnahmegebühr:
BDN/BDHN: 144 €
Extern: 153 €
Burnout wird häufig als Folge hoher Arbeitsbelastung beschrieben. Beruflicher Druck spielt ohne Frage eine wichtige Rolle – doch allein erklärt er das Krankheitsbild nicht. Natürlich spielen Arbeitsbelastung, Zeitdruck oder schwierige Lebenssituationen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig zeigt die Praxis aber etwas anderes: Nicht jeder Mensch entwickelt unter denselben Bedingungen einen Burnout.
Deshalb lohnt sich der Blick auf die gesamte Situation.
Welche Persönlichkeitsmuster tragen dazu bei, dass Menschen ihre Grenzen immer wieder überschreiten? Welche inneren Antreiber sorgen dafür, dass Erholung auf später verschoben wird? Und welche körperlichen Veränderungen entstehen, wenn dieser Zustand über Monate oder Jahre anhält?
Für mich ist Burnout deshalb weit mehr als emotionale Erschöpfung. Es ist häufig ein tiefgreifendes körperliches Erschöpfungssyndrom, bei dem Schlaf, Energiehaushalt, vegetative Regulation und Mikronährstoffversorgung ebenso berücksichtigt werden müssen wie die psychischen Belastungen.
Genauso wichtig ist jedoch die Frage, was nach der körperlichen Stabilisierung passiert. Wer ausschließlich regeneriert, aber seine bisherigen Verhaltensmuster unverändert fortführt, wird häufig erneut an dieselben Grenzen stoßen. Deshalb verbindet dieser Kurs Diagnostik, körperliche Regulation und die Auseinandersetzung mit den persönlichen Belastungsmustern zu einem ganzheitlichen Verständnis von Burnout.
Regeneration ist wichtig. Sie allein reicht jedoch nicht aus. Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo körperliche Erholung und neue Verhaltensmuster zusammenkommen.
Burnout und Erschöpfungssyndrome ist Teil des Fachpfades Vegetative Regulation & Energie.
Noch dauergestresst oder schon erschöpft? ist der Basiskurs dieses Fachpfades. Er vermittelt die Grundlagen zum Zusammenspiel von Schilddrüse, Nebennieren, vegetativem Nervensystem und Schlafregulation – den zentralen Steuerungsebenen der körperlichen Energiebereitstellung.
Burnout und Erschöpfungssyndrome vertieft dieses Wissen und zeigt, wie sich chronische Überlastung auf Körper und Psyche auswirkt, welche diagnostischen Zusammenhänge zu beachten sind und wie eine nachhaltige naturheilkundliche Begleitung gelingen kann.
Querverbindungen bestehen zu:
• Noch dauergestresst oder schon erschöpft?
• Darm- und Mikrobiom-Therapie
• Schlafstörungen
• Roter Faden
Fachpfade Heilpraktiker
Vom Einzelwissen zum roten Faden
in der Praxis.
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